Kardiologie im Herzzentrum des Klinikum Oldenburg

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Klinik für Kardiologie

Die Klinik für Kardiologie des Klinikums Oldenburg ist eine Klinik der Maximalversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Sie ist ein integraler Bestandteil des Oldenburger Herzzentrums und Mitglied im Herz-Kreislaufverbund Weser Ems.
Im Jahr werden ca. 4000 Herzkatheteruntersuchungen in zwei Herzkatheterlaboren und 12000 Ultraschalluntersuchungen an drei Geräten durchgeführt.
Die Abteilung ist Weiterbildungsstätte für 2 Jahre Innere Medizin und Kardiologie.


 10 Jahre Herzzentrum 2001
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Die Klinik verfügt über 59 Betten auf den Stationen E12, 112 und 212 sowie 6 Betten auf der Intensivstation 114.  Auf der kardiologische Überwachungsstation (112) werden nicht intensivpflichtige Patienten nach perkutanen Koronarinterventionen an Monitorplätzen und Telemetrie betreut.

Das Leistungsspektrum der Klinik umfaßt sämtliche perkutanen koronaren Interventionen einschließlich neuerer interventionellen Techniken wie lokale Bestrahlung (Brachytherapie), Rotablation, Drug eluting Stents, Doppler Draht  und die transkoronare Ablation eine Septumhypertrophie. Im Katheterlabor werden auch Interventionen an den Carotiden mit Protektionssystemen und an den abdominellen Gefäßen durchgeführt. 

Im den Ultraschallaboren werden alle Herz und Gefäße an drei modernen Geräten mit „tissue harmonic“ Optionen untersucht. Schwerpunkte sind nichtinvasive Hämodynamik einschließlich Diastologie, pharmakologische Streßechokardiographie, Kontrastmittelanwendung und Tissue Doppler Techniken. Die transösophagealen Untersuchungen werden standardisiert durchgeführt. 

Im elektrophysiologischen Arbeitsbereich werden Ein- und Zweikammerschrittmacher sowie Defibrillatoren implantiert . Die Implantation biventrikulärer Systeme und elektrophysiologische Testungen erfolgt im Herzkatheterlabor. 

Die Abteilung für Kardiologie setzt die Magnetresonanztomographie als nichtinvasives bildgebendes Diagnoseverfahren bei unklaren Herzerkrankungen ein (Kardio MR).

Alle bildgebenden Untersuchungsergebnisse (Katheter, Ultraschall und MR) stehen mit bewegten Filmschleifen an den Befundungsplätzen und auf allen Stationen der Kardiologie den behandelnden Ärzten online zur Verfügung. Diese Option wird bei der Stationsvisite, auf Konferenzen und im Telefongespräch mit den weiterbehandelnden Kollegen genutzt.

Risikopatienten und ältere Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit mit den Kliniken für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Herzchirurgie und Kardioanästhesie.